
Technische Entwicklungsprojekte erfordern grundsätzlich ein Arbeiten nach Prozessen. Vorbei sind die Zeiten, als Softwareingenieure noch als "One-Man-Show" tätig waren. Vorbei sind auch die Zeiten, als "Qualität" von oben herab befohlen wurde und die Befehlshabenden sich am Wenigsten darum kümmerten. Technische Vorschriften und Normen verlangen heute weitaus mehr als nur ein paar kluge Sprüche beim Haupteingang. So sind z.B. Entwicklungsprojekte für Produkte nach ISO 26262 nur Firmen zugelassen, welche eine nachweisbare Prozesskultur besitzen.
Die Firma Eicher Engineering bietet Ihnen eine kompetente Beratung.
Prozesse zu definieren ist nicht schwer. Sich danach zu richten und sie in der täglichen Arbeit zu berücksichtigen ist weit anspruchsvoller. Aber genau darauf kommt es an. Sie bilden die Grundlage, damit die tägliche Arbeit in einem vordefinierten Rahmen ablaufen kann. Sich danach zu richten gilt für alle Mitarbeiter, ausnahmslos. Viele betrachten Prozesse als unnötige Zwängerei, welche die Arbeit behindern. Doch sind einmal Prozesse etabliert und werden sie gelebt, so haben die Mitarbeiter mehr Zeit für das Wesentliche.
Das CMMI (Capability Maturity Model Integration) ist ein Werkzeug für die Prozessverbesserung. CMMI gibt Informationen über das, was in einem Projekt und in einer Organisation getan werden sollte, um Geschäftsziele besser zu erreichen und Produkte unter Einhaltung von Zeit und Budget zu erstellen.
Neben den Prozessen berücksichtigt CMMI auch:
Durch das Arbeiten innerhalb einer guten Prozesskultur (z.B. CMMI) lassen sich auch Projekte besser realisieren. Planung, Abschätzungen, Risikoanalysen, Fähigkeiten der Mitarbeiter, Reports usw. lassen sich als standartisierte Werkzeuge in den Prozessen definieren. Damit bleibt dem Projektleiter mehr Zeit und weniger Stress für das Wesentliche.
Jeder Entwickler betreibt bewusst oder unbewusst Requirement Engineering. Es bedeutet, ob die gewünschten resp. geforderten Anforderungen auch richtig umgesetzt und getestet worden sind. Was logisch und verständlich klingt wird jedoch häufig falsch verstanden und/ oder geht im Funktionsdschungel unter.
Ein gepflegtes Requirement Engineering mit Einbezug des Kunden verhindert u.a. Diskussionen und falsche Annahmen. Mit einer korrekten Traceability (Nachvollzierbarkeit) erhällt man zudem eine grosse Transparenz, welches das Testing erleichtert.
Für alle Aspekte einer Produktentwicklung gibt es Tools ohne Ende. Eicher Engineering ist der Auffassung, dass wichtige Artifakte, welche z.B. mit dem Kunden erarbeitet werden, als Textdokumente (z.B. Microsoft Word) vorliegen sollten. So erspart man sich komplizierte Tool-Exporte und Kompatibilitätsprobleme. Dem gegenüber empfehlen wir Tools, welche einerseits die Arbeit erleichtern und andererseits die Artefakte datensicher machen (z.B. SVN Subversion für das Daten Repository).